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Silo Street Art: Kunstwerke unter dem australischen Himmel

29.11.2021

In einer früheren Kolumne sprachen wir darüber, dass in Ländern wie Australien die IECEx-Zertifizierung für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen erforderlich ist, während in Europa die ATEX-Zertifizierung gilt. Wenn es stimmt, dass in so weit entfernten Ländern unterschiedliche Qualitätsstandards erforderlich sind, kann man das von der Kunst nicht behaupten.

Die Silo-Straßenkunst verbindet nämlich italienische Städte wie Catania mit Australien selbst. Tatsächlich hat sich diese Bewegung gerade in den fernen Ländern des ozeanischen Kontinents entwickelt!

Seit Jahren beteiligen sich Künstler aus aller Welt an der Schaffung echter Kunstwerke unter freiem Himmel, wobei sie vor allem den Südosten Australiens mit charakteristischen und einzigartigen Ansichten bevölkern und Häuser, Wasservorkommen, Städte und natürlich Silos als Leinwand zum Bemalen verwenden.

HEESCO ist ein Beispiel für einen Silo-Straßenkünstler. Er wurde in der Mongolei geboren, lebt seit 2010 in Melbourne und ist in den letzten zehn Jahren zu einem der bekanntesten geworden. Das in Karoonda geschaffene Wandbild wurde beim jährlichen Festival "Australian Street Art Awards" als "Best of the Best" und "Best Mega Mural" ausgezeichnet.

So wie die Kunst in all ihren Formen frei ist und jedem die Freiheit lässt, sich auszudrücken, setzt auch die Silo Street Art keine Grenzen.

Daher gibt es auch viele Frauen, die ihren Stil stark zum Ausdruck bringen, wie Jenny McCracken, eine seit 1989 aktive Künstlerin, die immer wieder mit neuen Techniken experimentiert und dabei auch die 3D-Technologie einsetzt. Dies ist der Fall bei dem Werk in Gulargambone, NSW, das auf einem Wasserturm realisiert wurde. Ihre Arbeiten sind über die ganze Welt verteilt und sie arbeitet unter anderem mit Ford, Mazda, Walt Disney und Paramount Pictures zusammen.

Den Berührungspunkt zwischen Schönheit und Dekadenz zu finden, ist hingegen das Ziel der Kunst von Rone, einem weiteren in Australien tätigen Künstler. Der langsame Verfall seiner Werke durch die Zeit oder den Menschen hat ihn gelehrt, den Moment zu schätzen und zu erfassen, in dem ein Bild beginnt, mit der Umgebung zu verschmelzen, wie bei dem Bild eines Silos in Lascelles, Victoria.

Auch die Arbeiten des Künstlers Fintan sind eng mit dem städtischen Umfeld verbunden und behandeln Themen wie Vielfalt, Migration und Übergang, Abfall und Konsum, Verlust und Umwelt. Eine beispielhafte Darstellung dafür ist der lokale Arbeiter Nick "noodle" Holland.

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